vorher nachher Der Weg von der Materialseilbahn zum Haus war im 1. Viertel durch Gewitterregen und Lawinen so stark beschädigt, daß er grundlegend saniert werden mußte. Zur Sicherheit der Bergwanderer wurde er mit vielen neuen Kanthölzern und Verankerungen gesichert. Im weiteren Verlauf des Weges sind im Felssteig teilweise neue Seile angebracht worden. Der Afstieg zum Breithorn ist neu markiert. Auf den Wegen zum Ingolstädter – und Kärlinger Haus haben wir marode Schneestangen erneuert und teilweise neue hinzugefügt. Von Unwettern und Bergunfällen sind wir glücklicherweise verschont geblieben. Das Wetter war nicht besonders gut, vorwiegend regnerisch, dafür hatten wir Wasser im Überfluß. Der Oktober war dann recht schön, aber da war die Hütte schon geschlossen – Pech gehabt! Das erklärt wohl auch zumindest teilweise den Rückgang von 23 % bei den Übernachtungen auf 3609. Allerdings gehen auch viele Bergwanderer aufgrund ihrer Tourenplanung nur an dem Riemannhaus vorbei, machen Brotzeit und übernachten dann im Ingolstädter- oder Kärlinger Haus. Um dem Abwärtstrend bei den Übernachtungen zu begegnen, arbeiten Herbert Thummerer und ich mit den Nachbarsektionen einen Tourenfolder für eine 5 – Tages – Tour durch das Steinerne Meer aus in der Hoffnung, dass sich die Besuchzahl dadurch wieder etwas erholt.
In diesen Jahr hat erstmalig die Christopherus Helikopter - Ärztestaffel auf dem Riemannhaus geübt, sicherlich auch ein Vorteil, wenn sie dort oben bei einem Unfall gebraucht wird. Eine traurige Nachricht bleibt mir doch zu berichten: Unser Forstmeister, ein sehr höflicher und netter Mensch, der immer ein offenes Ohr für die Belange des Hüttenwirtes und damit auch der Sektion hatte, ist viel zu jung aus dem Leben geschieden. Die Sektion verliert in ihm einen guten Freund. Ein per Saldo durchschnittlich gutes Hüttenjahr ist abgelaufen und wir sind mit unseren Projekten wieder ein gutes Stück weitergekommen. An dieser Stelle möchte ich noch ausdrücklich die sehr gute Teamarbeit mit Herbert Thummerer erwähnen. Wir erledigen die Aufgaben weitgehendst gemeinsam, wobei der Herbert aber schon langsam den Löwenanteil übernimmt. Für mich ist dies voraussichtlich der vorletzte Hüttenbericht – warum – das lesen Sie im folgenden Beitrag. Danken möchte ich noch unserem Hüttenwirt Manfred Gruber und seinen Helfern für die schon gewohnte gute Arbeit bei Wind und Wetter hoch droben auf dem Berg. |